Provisionsfrei, einen Luxuswohnsitz in Paraguay kaufen

Mitten im Süd-Amerikas gibt es eine Natur- und Steueroase namens Paraguay. Die stabile politische Lage führt zu einem kontinuierlichen Wachstum des Staates. Mit der immer größeren Nachfrage nach Agrarprodukten steigen ständig die Bodenwerte des Landes. Das zunehmende Bevölkerungswachstum und die positive wirtschaftliche Entwickelung, führen leider auch zur Verteuerung der Immobilienpreise. Paraguay hat ca. 6,7 Millionen Einwohner.

Haus von vorne

Die Hauptstadt Asunciòn bietet westeuropäische Annehmlichkeiten und hat eine gute Infrastruktur.

Dieses Anwesen können Sie als Renditeobjekt, sowie als Luxuswohnsitz nutzen. Ebenso ist es möglich das Objekt als Hotel weiter zu betreiben, es sind Stammgäste vorhanden und da sich die Einwanderung zum größten Teil in der Hauptstadt abspielt, kann man immer wieder Gäste haben.

In der Anfangszeit kann ich behilflich seien.

5 Schlafzimmer, 1 Bügelraum, Warmwasserboiler, großzügiger Wohn- Ess- Küchenbereich, Terrasse, Grillplatz, diverse Ventilatoren, Garage, Schwimmbad, Autostellplätze, Internetanschluss via Glasfaserkabel, Fernsehen über Kabel, verschiedene Zitrusbäume. Selbst wenn das Internet mal ausfällt, gibt es in der Nähe öffentliche Plätze mit kostenlosen WLAN.

Die Schlafzimmer besitzen Split-Klimaanlagen (mit Heizfunktion) in den Wohnzimmer zusätzlich noch ein Kamin.

ParkplatzQunichoGrillWohnzimmerWohnzimmereckeWohnzimmer mit Computerplatz für Gäste

Stromversorgung über Dreiphasenanschluss, Anschluss an die örtliche Wasserversorgung, selbst Alarmanlage und Videoüberwachung sind vorhanden.

Gästezimmer im ObergeschossGästezimmer im Obergeschoss 21Badezimmer mit WarmwasserspeicherDoppelzimmer untenDoppelzimmer unten 1Doppelzimmer unten 3ein kleiner Garten macht nicht viel ArbeitDas EinzelzimmerEinzelzimmer2Einzelzimmer Blick ins HausBadezimmer AnbauPool mit HausSo schaut mein kleines Haus welches ich behalten will.

Lage

https://www.google.com.py/maps/place/Hotel+Pension+Villa+Elisa/@-25.3799161,-57.5964421,17z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x945db26b1460bd6f:0xed398ae1c07ef4d7

Das Grundstück, liegt in einer ruhigen Sackgasse ca. 60 Meter von der Asphaltstraße. Von da aus kann man in Busse einsteigen und ins Zentrum der Hauptstadt fahren. Auch kann man in Parks und zu einer Deutschen Baumschule laufen, auch zu einen Fitnesspark.

Entfernung zur Hauptstadt Asunciòn ca. 6 Km. und zum Flughafen nur 20 Km. In Kürze soll der Park Panamerika in Villa Elisa, ganz in der Nähe entstehen.

http://www.pip.com.py/about.html

https://www.youtube.com/watch?v=4n4-T-DWZLE

https://www.youtube.com/watch?v=AKu6Z-760V8

https://www.youtube.com/watch?v=5eG4edMs29Q

https://www.youtube.com/watch?v=zuM-DwYYimM

https://www.youtube.com/watch?v=bpNUl3SSqnI

https://www.youtube.com/watch?v=R-Jt9MLlkAo

https://www.google.com/maps/place/Parque+Industrial+Panamerica/@-25.3826307,-57.5963612,17z/data=!4m2!3m1!1s0x945dabcde69e9a87:0xcc492bdf7aec48b8?hl=de

Sonstiges

Der Verkäufer und jetzigen noch-Hausbesitzer, ein Deutscher, wird nach dem Verkauf in den Grundstück verbleiben jedoch auf eigenem, Haus wohnen. Ein nicht zu verachtender Faktor was Sicherheit und gegenseitige Hilfe in Notfällen oder im Alter anbelangt. Der Verkäufer leben seit fast 8 Jahren in Paraguay, waren hier Hotelmanager und kann auf Grund ihrer umfangreichen Landeserfahrungen Einwanderern mit Rat und Tat hilfreich zur Seite stehen (.Z.B. Einwanderungsdokumente, Rechtsberatung, Geldtransfer, Landesinformationen, Handwerker.) Somit ideal für Personen die nicht ständig hier leben, oder Paraguay-Neulinge. Man braucht kein zusätzliches Personal, für Bewachung, Pool-pflege, oder Gartenarbeiten, selbst wenn mal ein Unwetter Schaden anrichtet, hat man vorgesorgt.

Auch mit den Nebenkosten kommt man günstig weg, Da beide Häuser eigene Zähler haben, bezahlt man nur den Strom den man auch verbraucht, ebenso Wasser, Müllabfuhr und Internet.

Nur ein kleiner Nachteil der Verkäufer braucht ein Wegerecht.

So kann man über die Garage und Stellplatz sprechen und verhandeln, wenn man nicht alles kaufen will. Etliche Möbel und Einrichtungsgenstände wie Kühlschränke können übernommen werden.

Ich verkaufe nur bei vollständiger Bezahlung beim Notar. Auch lasse ich beim Preis nicht groß handeln, da ich nicht verkaufen muss, ich habe Zeit und kann mein Hotel weiter betreiben, nur will ich keine 12 Jahre warten bis ich im Rentenalter bin.

Eine weitere Möglichkeit

Man kauft auch mein kleines Haus mit, es hat zwei jeweils 35 m² große Wohnungen. Da ich in diesen Fall ein anderes Haus brauche, für Grundstückssuche und Hausbau brauche ich ca. 1 Jahr.

So lange bleibe ich noch in meinen kleinen Haus wohnen.

Der Preis für die erste Option wäre bei 816.750.000 Guarani bei derzeitigen Wechselkurs 135000€.

Bei der zweiten Option kommen bei der Übergabe von meinen zweiten Haus noch 38000€ (229.900.000 Guarani) dazu. Für das Geld bekomme ich kein vergleichbares Haus in einer gleichwertigen Gegend. So ist mir die erste Option lieber.

Als Berechnungspreis gelten die Guarani, welche gerade gut dastehen. Also wenn der Wechselkurs sinkt um 10%, steigt der Europreis um 10%. Auch gilt der Preis nur für 2016, danach kommen für jedes weitere Jahr weitere 10 -15% hinzu.

Selbstverständlich brauchen sie keine Katze im Sack verkaufen, hier können sie auch Probewohnen.

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Reihenhäuser in Paraguay

Bei der Größe von Paraguay und den wenigen Einwohnern, denken viele an riesigen Grundbesitz und an grenzenlose Weite.
Dies trifft nicht immer zu. Die meiste Bevölkerung ist im Hauptstadtbereich angesiedelt, natürlich nicht ohne Grund. Dort gibt es schon lange auch Hochhäuser und auch Reihenhäuser, in einigen Gegenden kostet ein m² schon 1000 Dollar.
Natürlich steigen die Preise auch in den Vororten. Im Februar 2016 ich eine Reihenhausbesichtigung in Villa Elisa, einen Vorort der Hauptstadt, gemacht mit meinen Hotelgästen.
Ab umgerechnet 35000€ gehen die Preise los, Hausfläche ca. 6 * 6Meter und ein Vorplatz für Auto, auch ca. 6 * 6Meter.
Einige Reihenhäuser sind schon verkauft, da noch viele im Rohbau sind, gut für einen Artikel wo man auch über die Bauweise berichten kann.

Reihenhausbesichtigung in Paraguay

Reihenhausbesichtigung in Paraguay

Reihenhausbesichtigung innenReihenhausbesichtigung2

Reihenhausbesichtigung in Paraguay

Reihenhausbesichtigung in Paraguay

 

Was sieht man, wenn man aus den Fenstern sieht, ich habe Nachgefragt es ist eine Kalkfabrik.

Bauen in Paraguay
Die offene Bauweise ist kostengünstig und platzsparend, hat aber auch Nachteile. Die Wärme steigt immer nach oben, auch lassen sich große Räume schlecht heizen. Manch denken Paraguay ist doch warm, stimmt im Sommer, aber es gibt auch kalte Wintertage. Die wenigsten Häuser ist hier heizbar, wenn dann meist über moderne Klimaanlagen, im Sommer kühlen aber die meisten ihre Häuser. Dämmmaterial wird hier so gut wie nicht eingesetzt, genauso wie mehrschichtiges Fensterglas.

Reihenhausbesichtigung in Paraguay Rohbau

Reihenhausbesichtigung in Paraguay Rohbau

Dann schauten wir die Rohbauten an, biete mal das Foto genau anschauen, man sieht auch den Querschnitt der eingesetzten Ziegel, solche Ziegel verwende ich nur bei eingeschossiger Bauweise, oder bei Stahlbetonskelett. Die haben wenig Tragkraft.
Bei der Länge des gesamten Bauwerkes hätte ich sowieso ein Stahlbetonskelett eingesetzt und natürlich auch Fenster-stürze. Die kann man auch in Paraguay fertig kaufen, kosten aber mehr als, die oft verwenden Baustahlstangen nach der ersten Ziegelschicht. Auch konnte ich nirgends eine Dehnfuge finden. So werden früher oder später mal Risse kommen. Ob eine Feuchtigkeitssperre eingebaut wurde, war nicht erkennbar, da es auch chemische Zusätze gibt, die man einer Mörtelschicht beimischen kann.

Rohbau in Paraguay

Reihenhausbesichtigung in Paraguay

Rohbau in Paraguay

Rohbau in Paraguay

 

Zuletzt noch ein wichtiger Punkt, die Reihenhäuser sind nur über schlechte Kopfsteinpflasterstrassen erreichbar, aber in der Nähe gibt es Busverkehr.

Noch was in eigener Sache, wenn jemand hier Reihenhäuser bauen will, ich habe mehre zusammen liegende Grundstücke in Villa Elisa, direkt an einer doppelspurigen Asfahltstrasse, da passen ca. 10 Reihenhäuser drauf, oder 20 Wohnungen.
Die verkaufe ich aber nur komplett.

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Ein paar Videos über Paraguay

Ein paar Videos über Paraguay
Ich habe wieder mal ein paar Videos über Paraguay zusammengestellt. Es zeigt eine Show im paraguayischen Fernsehen, Werbevideo des Tourismusverbandes, ein gefährliches Tier in Paraguay und einen Ort in Paraguay.







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Fisch vom Grill in Paraguay

Fisch vom Grill in Paraguay
Thunfische und Sardinen gibt es in Dosen. Lachs wird nur in wenigen Supermärkten verkauft und ist sehr teuer, wie auch Tintenfisch und sonstiges aus dem Meer.
So entschieden wir uns für einen Grillabend für Fische aus den Flüssen  Paraguays, Dorado, Surubi und Pirania. Natürlich gibt es noch viele andere Fischarten zum Teil mit vielen Gräten.
Einen Angelschein benötigt man nicht, einfacher ist der Kauf im Supermarkt.

Einheimische Fische auf den Grill

Einheimische Fische auf den Grill

Ein Pirania

Ein Pirania

Pirania auf den Grill

Pirania auf den Grill

Gräten des Pirania

Gräten des Pirania

Subruri die beste einheimische Fischsorte Paraguays

Subruri die beste einheimische Fischsorte Paraguays

Noch etwas Hindergrundwissen
Dorado heißen in Deutsch Salminus.
Salminus ist eine Gattung von Fischen aus der Ordnung der Salmlerartigen (Characidae). Sie umfasst vier Arten, die in den großen Flüssen des tropischen Südamerikas vorkommen. Sie leben im Amazonas, Santiago, Río Paraná, Río Paraguay, Río Chapare, Río Mamoré, Rio São Francisco, Rio Tocantins und im Orinoco. Salminus-Arten werden sowohl von kommerziellen Fischern als auch von Sportanglern häufig gefangen.
Die Arten der Gattung Salminus sind Lachs-ähnliche Fische mit langgestreckter, spindelförmiger Gestalt. Sie erreichen eine Körperlängen bis 75 Zentimetern. sie ernähren sich vorwiegend von anderen Fischen. Während der Regenzeit unternehmen sie ausgedehnte Wanderungen zu den Laichgründen.
Die wichtigsten Flüsse in Paraguay

Der 2.549 km lange in Südamerika fließende Río Paraguay ist der bedeutendste Nebenfluss des Río Paraná. In seinem Oberlauf heißt er auf Portugiesisch Rio Paraguai, in seinem Unterlauf auf Spanisch Río Paraguay. Auf Guaraní heißt er Ysyry Paraguái.

Der Paraná (Guaraní: Parana) ist ein Fluss in Südamerika. Er entspringt in Brasilien durch den Zusammenfluss des Paranaíba und des Rio Grande und bildet zusammen mit dem Río Uruguay den Río de la Plata.
Der Paraná ist 3998 km lang . Das Einzugsgebiet des Paraná umfasst ohne den Rio de la Plata 2.582.672 km².
Piranhas – Menschen fressende Ungeheuer?
Die Piranhas geniessen eine weltweite Popularität als Menschen fressende Ungeheuer, die sich in den Gewässern der “Grünen Hölle“ des Amazonas und seiner Nebenflüsse herumtreiben, um einen Menschen, der sich erschöpft und ahnungslos ein erfrischendes Bad im Wasser gönnt, in Sekundenschnelle zu skelettieren – dieses populäre Horrorszenario wurde auch öfter von Hollywood publikumswirksam eingesetzt, mit Filmen, in denen die Piranhas als aggressive, unersättliche Monster angeprangert werden.
Die Furcht vor den Monsterfischen wird bis zur Absurdität geschürt. Als die eigentlichen Urheber dieser weit verbreiteten, bluttriefenden Geschichten über die Piranhas, sind jedoch angesehene historische Entdecker und Forscher, die Südamerika bereisten – Alexander von Humboldt und der amerikanische Präsident Teddy Roosevelt.
Aber der Piranha ist nur ein relativ kleiner, seitlich flacher Fisch mit einem stumpfen Kopf und einem vorstehenden Unterkiefer. Die rasiermesserscharfen Zähne sind denen des Hais ähnlich, und die Kiefer besitzen eine starke Beisskraft, welche die Zähne durch Fleisch und Knochen treibt. Der Kopf mit der kurzen Schnauze, den bösartig starrenden Augen und den grausam aufgerissenen Fangzähnen ist die Verkörperung teuflischer Wildheit, und das Verhalten dieses Fisches passt genau zu seinem Aussehen. Sie sind die Pest der Gewässer, und es ist nötig, in von ihnen bevölkerten Gewässern äusserst vorsichtig beim Schwimmen oder Baden im Wasser zu sein. Wenn Rinder ins Wasser getrieben werden oder aus eigenem Antrieb ins Wasser gehen, werden sie normalerweise nicht belästigt – wenn jedoch ein ungewöhnlich grosses oder gieriges Exemplar dieser furchtbaren Fische eins der Tiere beisst – ihm ein Ohr abreisst oder vielleicht eine Zitze vom Euter einer Kuh – dann bringt das ausströmende Blut jedes Mitglied des heisshungrigen Schwarms auf den Plan, und falls das angegriffene Tier nicht sofort ans Ufer fliehen kann, wird es lebendig zerfleischt“.

Einige Jahrzehnte nach ihm waren selbst gestandene Wissenschaftler immer noch nicht frei von Vorurteilen, weil sie immer noch nicht über fundierte Forschungsergebnisse im Fall “Piranha“ verfügten. So schrieb zum Beispiel der Wissenschaftler Philip Street noch 1971 in seinem Buch “Die Waffen der Tiere“:
Hunderte erscheinen aus dem Nichts, und das Fleisch des Opfers wird in Zehntausenden kleiner Bisse abgefressen, bis nichts übrigbleibt als das nackte Skelett.
Lebensräume der Piranhas
Nur vier Gattungen – Serrasalmus (Schwarzer Piranha), Pristobrycon (Carabitos Piranha), Pygocentrus (Roter Piranha), und Pygopristis werden als “echte“ Piranhas anerkannt, und zwar wegen ihrer speziellen Zähne. Piranha-Gefahr niemals unterschätzen
Brasilianische Forscher sind der Überzeugung, dass nur eine von ihnen beobachtete Piranha-Spezies ein richtiger Killerfisch ist: der Rote Piranha (Pygocentrus nattereri). Dieser Raubfisch schart sich in Schwärmen von bis zu vierzig Exemplaren zusammen. Bei einer neueren Untersuchung wurde der Kadaver eines Schweins von 400 Pfund in einen Fluss herabgelassen, von dem man wusste, dass er von Piranhas wimmelte. Nach zehn Minuten waren nur noch die Knochen übrig. So klein er ist, besitzt der Piranha ein unglaublich scharfes Gebiss, mit dem er einen Finger samt Knochen auf einmal glatt durchbeissen kann. Gewöhnlich ist der Piranha ein geruhsamer Fisch, doch das Erscheinen des Opfers scheint ihn in eine Art von Raserei zu versetzen, und es ist nicht der Hunger allein, der ihn treibt. Lange nachdem diese Fische sich satt gefressen haben, fahren sie mit ihren wütenden Angriffen fort, bis auch nicht das geringste bisschen Fleisch mehr übrig ist; die Abfälle häufen sich am Boden des Flusses, bis die Strömung sie wegschwemmt.
Nun, der Hang zu Übertreibungen gehört, wie man weiss, zu den häufigsten Ausschmückungen menschlicher Ausdrucksformen, besonders wenn man damit einen bestimmten Zuhörer- oder Leserkreis beeindrucken oder gar die öffentliche Meinung beeinflussen kann – das machen uns die Politiker täglich vor, und die Werbebranche geht sogar soweit, zwischen Übertreibung und aalglatter Lüge überhaupt keinen Unterschied mehr zu machen, um die Öffentlichkeit für den Erwerb eines bestimmten Produkts zu überreden. Es ist also durchaus vorstellbar, dass auch Wissenschaftler gegen diese Versuchung nicht immun sind, wenn ihnen anhand ihrer “Expertenmeinung“ Ruhm und Ehre winken.
Nur vier Gattungen – Serrasalmus (Schwarzer Piranha), Pristobrycon (Carabitos Piranha), Pygocentrus (Roter Piranha), und Pygopristis werden als “echte“ Piranhas anerkannt, und zwar wegen ihrer speziellen Zähne.
Alle Piranhas haben im Ober- und Unterkiefer je eine einzige Reihe scharfer Zähne – diese Zahnreihen greifen perfekt ineinander – wie bei zwei Zahnrädern – und dienen zum Zerhacken und Zerreissen der Beute. Die Zähne sind triangular, flach im Profil, laufen spitz zu und sind rasiermesserscharf. Die gesamte Anzahl der Piranha-Arten ist unbekannt und wird diskutiert – neue Arten werden immer wieder entdeckt und beschrieben. Schätzungen reichen von weniger als 30 bis mehr als 60 Arten. Piranhas werden in freier Wildbahn bis zu 15 Jahre alt – in Aquarien hat man beobachtet, dass sie sogar über 30 Jahre alt werden können. Rund 40 Piranha-Arten sind aktuell klassifiziert
Ihr bevorzugter Lebensraum in Südamerika sind die so genannten “Weisswasserflüsse“. Das sind sehr nährstoffreiche Gewässer, die von mitgeführten Mineralien und Lehm milchig trüb erscheinen. In ihren Randzonen, den so genannten “Várzeas“, sinken die das Wasser trübenden Stoffe ab und befruchten die flachen Ufer – das Wasser wird hier transparenter und durch die Sonneneinstrahlung bis auf 30oC aufgeheizt, viele Wasserpflanzenarten wachsen hier. An de Spitze der aquatischen Fauna stehen die Piranhas als Raubfische. Zu den typischen Weisswasserflüssen gehören zum Beispiel: der Amazonas, der Solimões, der Rio Paraguay und der Rio Paraná – sie alle beherbergen auch die meisten Piranha-Spezies. Die so genannten “Schwarzwasserflüsse“ – dazu gehört zum Beispiel der Rio Negro und seine Nebenflüsse – sind praktisch “piranhafrei“, das hat mit ihrer besonderen chemischen Zusammensetzung zutun. Erst in den Mischwasserzonen – an Einmündungen von Schwarzwassern in Weisswasser – trifft man wieder auf Piranhas. Ähnlich verhält es sich auch mit den “Klarwasserflüssen“, wie zum Beispiel dem Rio Tapajós oder dem Rio Xingu, die sind zwar an Fischen sehr artenreich, aber auch sie enthalten keine Piranhas, die erst wieder in ihrem Mündungsbereich ins Weisswasser des Amazonas in Erscheinung treten.
Piranhas lieben langsam fliessende und stehende Gewässer – tote Flussarme zum Beispiel, Seen und durch Überschwemmung entstandene Lagunen. Dort befestigen sie ihren Laich an den Wurzeln von Seerosen und anderen Wasserpflanzen nahe der Wasseroberfläche. Dieses Gelege wird intensiv von beiden Eltern gepflegt. Nach dem Schlüpfen der Jungfische versorgt und verteidigt das Männchen die Brut – bis die Jungen soweit gewachsen sind, dass sie sich vom Nest entfernen.
Piranhas wurden als Aquarium Fische in verschiedenen Teilen der USA eingeführt, was zur Folge hatte, dass man sie gelegentlich im “Potomac River“, im “Lake of the Ozarks“ in Missouri und sogar so weit nördlich wie dem “Lake Winnebago“ in Wisconsin entdeckte – obwohl sie keine strengen Winter überleben können. Zwei Mädchen, die in einem Tümpel auf “Staten Island“ in der Stadt New York angelten, fingen einen Roten Piranha. Des Weiteren hat man Piranhas im “Kaptai Lake“, im Südosten von Bangladesh entdeckt – und sogar im “Lijiang-Fluss in China. Natürlich hat man versucht herauszufinden, wie es möglich ist, dass sich Piranhas von ihrem ursprünglichen Lebensraum in so weit entfernte Ecken der Welt ausgebreitet haben, und kam zu dem Ergebnis, dass ein paar Zierfischschmuggler sie wohl in diesem See ausgesetzt haben, um zu verhindern, dass sie von der Polizei festgenommen würden.
Aber haben Sie gewusst, dass auch in der Alster schon Piranhas gefangen wurden? Ja, in der Hamburger Alster! Ging vor ein paar Jahren durch die Presse – und ein Hamburger Bürger äusserte sich folgendermassen dazu: “Doch, das hab’ ich längst gewusst, dass hier in der Alster Piranhas gefangen werden! Wenn die nämlich im Aquarium zuhause zu gross werden, dann transportiert sie der Besitzer zu irgendeinem Naturgewässer und schmeisst sie da rein…“
Zwischenfrage: “Aber den Winter können sie doch nicht überleben – oder?“
“Aber klar doch! Daran gewöhnen die sich. Die schaffen sich zum Beispiel kleine Welse an – dann werden die gross, zu gross – also schmeissen sie die hier rein. Ich selbst seh’ immer wieder Goldfische in einigen unserer Gewässer und hab’ mich gefragt, wie die da reinkommen? Ganz einfach: Da macht einer seinen Zierteich leer und schmeisst sie weg – irgendwo in ein Gewässer. Und hier an der Alster: Da will einer in Urlaub gehen und hat die Schnauze voll vom Problem, jemanden zu finden, der seine Fische regelmässig füttert – also kippt er sie in die Alster. Sie machen sich ja keine Vorstellung, wie viele Fische in unserer Alster schwimmen, die da gar nicht rein gehören…!“
Das Aussetzen von Piranhas ist in den USA streng verboten, um zu verhindern, dass sich die Raubfische in den wärmeren Gewässern, wie zum Beispiel von Kalifornien und Florida vermehren könnten. Es gibt eine Erfahrung aus dem Jahr 1977, als Piranhas der Gattung Serrasalmus humeralis sich in Florida auszubreiten begannen – diese Spezies kann sich an Wassertemperaturen bis elf Grad Celsius anpassen. Um sie loszuwerden, hat man alle Fische der von Piranhas befallenen Gewässer, nach Art der südamerikanischen Indios, mit Pflanzengift vorübergehend betäubt und dann die Piranhas abgefischt.
Wer daran denkt, diese Raubfische in einem Aquarium zu halten, sollte auf Pflanzen verzichten und ein solches Becken nur mit Steinen ausstatten. Und natürlich keine anderen Arten dazusetzen. Anfänglich kann man Piranhas mit Hackfleisch ernähren, sollte sie aber bald an traditionelles Fischfutter gewöhnen, denn die verwesenden Fleischreste verschmutzen das Wasser binnen kurzer Zeit, und Piranhas sind krankheitsempfindlich, wenn das Wasser ihren Anforderungen nicht mehr entspricht. Und bitte, werfen sie sie nicht einfach in ein hiesiges Naturgewässer, falls sie Ihnen zu unbequem, zu teuer oder zu gross für die Haltung in Ihrem Aquarium geworden sind!
Zur regelmässigen Ernährung der Piranhas gehören in erster Linie Fische und Krustentiere, sie attackieren jedoch auch grössere Wirbeltiere, von den sie mit ihren scharfen Zähnen Fleischstücke abbeissen können – interessant ist das typische “Rütteln“ beim Abreissvorgang (wie bei einem Hai). Als “Gesundheitspolizei“ erfüllen sie eine wichtige Funktion für das ökologische Gleichgewicht der Gewässer, indem sie – wie zum Beispiel die Geier auf dem Land – die Kadaver von Tieren vertilgen und damit eine Ausbreitung von Krankheiten verhindern.
Nun gibt es allerdings auch natürliche Feinde, die sich von den mit gefährlichen Zähnen bewehrten Raubfischen nicht abschrecken lassen. Dazu zählen Süsswasserdelfine, Kaimane, Greifvögel, grosse Raubfische und auch die Riesenotter. Und wenn sie besonders gestresst sind – zum Beispiel, wenn ein von ihnen bevölkertes Gewässer immer weiter austrocknet und sie zusammendrängt – dann fallen sie auch über ihresgleichen her.
Zwölf der zwanzig in Amazonien lebenden Spezies überleben durch gelegentliche Bisse aus Flossen und Schuppen grösserer Fische, die sie sich beim Anrempeln abreissen. Der angefressene Fisch flüchtet ein bisschen verstört, aber seine Flossen und Schuppen wachsen wieder nach. Manchmal kann man erlebent, dass ich grössere Fische an der Angel aus dem Wasser zog, deren Schwanzflossen die typischen, halbrunden Bissstellen von Piranhas aufwiesen.
Der Halter eines Aquariums in Wales hatte die Idee, sich ein Piranha-Paar – Männlein und Weiblein – anzuschaffen (der Import von Piranhas ist illegal in den meisten Ländern der Welt, auch in Grossbritannien), in der Hoffnung, dass ihm dann die Beiden einen Schwarm Baby-Piranhas bescheren würden. Er wurde enttäuscht, da das Weiblein ihren Prätendenten auffrass (Quelle: BBC News). Aber Piranhas sind auch keine ausschliesslichen Fleischfresser. Sie verzehren regelmässig auch Früchte und Pflanzenteile, besonders als Jungfische.
Obwohl Piranhas also keine grausamen Menschenfresser sind, scheinen erst in letzter Zeit Angriffe auf Menschen zuzunehmen. In Brasilien verlieren Badende Finger und Zehen häufiger durch Piranhabisse, als dies vor zehn Jahren noch der Fall war, und Spezialisten nehmen an, dass diese Tatsache etwas mit der Zunahme der Wasserkraftwerke und ihrer dazugehörigen Staudämme zutun haben könnte. Staudämme verringern die Geschwindigkeit der Flussströmung, und Piranhas bevorzugen es, sich in langsam fliessendem Wasser zu reproduzieren. Die Entstehung von ruhigem Wasser entlang des Flusses kommt einer Einladung an die Piranhas gleich, sich in Schwärmen zusammenzuschliessen. Und weil solche ruhigen Plätze auch Badegäste anlocken, kommen Menschen und Piranhas immer häufiger in Kontakt. Innerhalb von sieben Monaten erlitten Schwimmer individuelle Piranha-Bisse, ohne dass sie etwa verwundet oder blutend ins Wasser gestiegen wären. Der brasilianische Wissenschaftler Ivan Sazima hat eine Erklärung: “Piranhas legen ihre Brutplätze in sehr flachen Arealen an – wenn also jemand im flachen Wasser herumwatet und zufällig das Nest eines Piranhas bedroht, wird er wahrscheinlich gebissen werden“.
Ursprünglich bewohnten sie nur einige Flüsse Südamerikas und gehören zu fünf Gattungen der übergeordneten Sägesalmler-Familie Serrasalminae (der auch Fische wie die “Pacus“ oder die “Dourados“ angehören). Der Name “Piranha“ entstammt der indigenen Tupi-Sprache und setzt sich aus den Worten “pirá“ (Fisch) und “anha“ (Zahn) zusammen, die man frei als “Fisch mit Zähnen“ übersetzen kann.
Die Mehrheit dieser Spezies ist extrem schnell, greift aber erst an, wenn sie dazu provoziert, beziehungsweise stimuliert wird. Unter den unzähligen Piranha-Arten sind einige Kannibalen, andere nicht, aber alle sind von extrem aggressivem Verhalten. In Surinam hat der Forscher Jan H. Mol im Jahr 2006 Angriffe von Piranhas auf Menschen untersucht und herausgefunden, dass es sich bei den meisten Opfern um Kinder handelte, die beim Baden in ihre Füsse gebissen wurden – und zwar von einzelnen grossen Spezies des Serrasalmus rhombeus. Alle Angriffe geschahen während der Trockenperiode – also wenn der Wasserstand der Flüsse besonders niedrig ist – und an Wasserstellen, die von tierischen Innereien und Küchenabfällen verunreinigt waren.
Begegnungen mit dem gefürchteten Räuber
Bei “Itacoatiara“, im Bundesstaat Amazonas, verunglückte ein Reisebus und kippte über die Uferböschung in einen Nebenfluss des Amazonas. Vierzig Menschen starben bei diesem Unglück am 14. November 1976 – als man die Leichen aus dem Bus endlich geborgen hatte, waren sie von Piranhas ziemlich verstümmelt. Leider konnte man nicht mehr feststellen, ob sie noch bei lebendigem Leib von den Raubfischen angegriffen wurden, oder erst als sie tot waren.
An dieser Stelle möchte ich ein Beispiel anführen, in dem Piranhas eine besonders grosse Gefahr darstellen. Nach dem Ende der Regenzeit im Pantanal fliesst das aufgestauten Wasser langsam ab, die Flüsse ziehen sich in ihr normales Bett zurück, und die durch die Überflutung entstandenen, temporären Lagunen trocknen langsam aus. In diesen Hunderten von Lagunen, die immer flacher werden, drängen sich nun die vom Fluss getrennten, eingeschlossenen Fische – der Kampf um Raum und Nahrung wird zur Überlebensfrage. Unter solchen Bedingungen erreichen auch die Piranhas einen Höhepunkt an Aggressivität und werden in diesem Fall sogar ihrem Ruf als Killerfische gerecht.
Auf einer solchen Lagune, zu der jedoch noch immer eine schmale Verbindung mit dem Rio Cuiabá bestand, war ich mit ein paar Besuchern aus Italien in einem Aluminiumboot unterwegs – eigentlich nur um die Landschaft zu bewundern und ein paar Tiere vor die Kameras zu bekommen. Mitten auf dem Wasser stellte der Pilot dann den Motor ab, damit wir ungestört durch den Lärm des Aussenborders unsere mitgebrachten Sandwichs verzehren und dem vielstimmigen Gesang der Vögel lauschen konnten. Dann passierte es: Einer der Italiener, ich erinnere mich, dass sein Name Enzo war, schrie plötzlich auf und hielt seine rechte Hand hoch, aus der Blut tropfte – einen richtigen Schreck bekam ich dann, als ich mir seine Hand näher ansah – von der Aussenseite seines Handballens fehlte ein Stück – deutlich war die bogenförmige Bissstelle zu erkennen, die Enzo selbst genauso bestaunte, wie wir andern alle, und behauptete, dass er gar keinen Schmerz spüre.
Der kam dann aber doppelt, als wir die Blutung zu stillen versuchten und seine Hand mit Material aus der Bordapotheke verbanden – cool blieb allein seine halbwüchsige Tochter, die zuerst einmal den Piranha-Biss ihres Vaters filmte. Tatsächlich, ein Piranha hatte ihn erwischt, als er ganz unbemerkt von uns anderen, seinen Trinkbecher im Wasser am Bootsrand ausspülen wollte. Man kann sich lebhaft vorstellen, was passiert wäre, wenn vielleicht jemand einfach zum Schwimmen ins Wasser gesprungen wäre!
Darüber hinaus hatte ich verdammtes Glück, dass dieser Enzo den “Unfall“ nicht meiner Verantwortung angehängt hat, sondern seiner eigenen Unvorsichtigkeit – immerhin hatte ich ihn und alle anderen beim Einführungsvortrag auch auf die Piranha-Gefahr hingewiesen, obwohl ich aus eigener Erfahrung bis dato selbst nicht ernstlich an diese Gefahr glaubte.

Doradofang von einen paraguayischen Freund

Doradofang von einen paraguayischen Freund

Surubí oder Tiger-Spachtelwels
Der Tiger-Spatelwels (Pseudoplatystoma tigrinum) gehört zu den großen Raubfischen Südamerikas.
Pseudoplatystoma tigrinum wurde synonym auch als Platystoma punctatum, Platystoma tigrinum, Platystoma truncatum oder Pseudoplatystoma tigrinum bezeichnet, diese Namen sind nicht mehr gebräuchlich. Der Tiger-Spatelwels gehört zur Familie der Antennenwelse, die in Südamerika mit einigen Arten vertreten ist. Der Tiger-Spatelwels zeichnet sich durch einen robusten Körperbau mit langen antennenartigen Barteln aus. Charakteristisch sind an den Flanken die schwarzen Streifen und Flecken auf silber-/bronzenem bis goldbraunem Grund, die ihm den Namen Tigerwels eingebracht haben. Aufgrund ihrer stark vom Wassertyp variierenden Zeichnung sind sie in Krautbetten, Inseln aus Wasserpflanzen[3] und unter versunkenen Bäumen ideal getarnt, wo sie unbemerkt auf Beute lauern können.[4] Pseudoplatystoma tigrinum unterscheidet sich von Pseudoplatystoma fasciatum durch eine intensivere und breitere Streifen- und Fleckenzeichnung, wobei die Streifen von P. tigrinum meist eine Y-förmige Form besitzen.
Tiger-Spatelwelse werden maximal 1,30 Meter lang und etwa 30 Kilogramm schwer. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Tiger-Spatelwelses ist der Amazonas in Peru und Brasilien, sowie der Orinoco in Venezuela. Darüber hinaus findet man ihn in Tieflandflüssen Boliviens, Kolumbiens, Ecuadors und Französisch-Guayana. Ihr südliches Verbreitungsgebiet befindet sich in den großen Strömen des Rio de la Plata, Rio Paraná und Rio Uruguay in Argentinien, Paraguay und Uruguay. Mittlerweile hat er sich in den meisten Gewässern des tropischen Südamerikas ausgebreitet oder wurde von Menschen eingebracht.
Der Tiger-Spatelwels hält sich bevorzugt in kleineren Gruppen im Hauptstrom großer Flüsse oft in großen Tiefen auf. Die Welse zeigen eine relativ große Anpassungsfähigkeit und leben von den Oberläufen der Flüsse, unterhalb von Stromschnellen und Wasserfällen bis zur Flussmündung im Brackwasser. In der Regenzeit wandern sie ihrer Beute folgend in die überschwemmten Wälder und kehren zur Trockenzeit in die ständig wasserführenden Hauptströme zurück. Er gehört zu den demersalen Bodenbewohnern und unternimmt zur Laichzeit Wanderungen zu den Laichgründen. Ideale Lebensbedingungen findet die Art bei Wassertemperaturen von 22 °C bis 26 °C, einem pH-Wert von 6,2 bis 7,2 und einer Wasserhärte von einem dH bis 20. Tiger-Spatelwelse ernähren sich räuberisch von Krabben, Garnelen und kleineren Fischen. Sie sind mit Hilfe ihrer empfindlichen Barteln und Sinnesorgane auf die Beutejagd im trüben Wasser und bei Nacht spezialisiert. Bezüglich ihrer Ernährung gelten sie als Opportunisten und können mit ihrem Maul relativ große Beutefische verschlingen.
Der Tiger-Spatelwels ist ein bedeutender Speisefisch, der in Stellnetzen gefangen wird. Aufgrund ihrer Größe sind sie außerdem beliebte Sportfische, die von Brasilien bis Kolumbien in Naturgewässern und Angelteichen befischt werden..
Die drei Hauptarten sind unter einer Reihe von lokalen Bezeichnungen und Namen bekannt. Die Welse bewohnen große Flüsse in Nordost-Argentinien, Paraguay, Bolivien, Uruguay und Brasilien. Sie leben bevorzugt grundnah im Hauptstrom in großen Tiefen. Pseudoplatystoma-Welse besitzen einen robusten Körperbau, haben wohlschmeckendes Fleisch und sind daher in vielen lateinamerikanischen Ländern bedeutende Süßwasser-Speisefische.
Die Bezeichnung dieser Welsarten auf Guaraní lautet Surubí, welche auch von den spanischsprachigen Einwanderern übernommen wurde. Die Verbreitung der Pseudoplatystoma-Welse umfasst die großen südamerikanischen Tieflandflüsse wie Amazonas, Orinoco, Río Paraná, Rio São Francisco, Rio Magdalena, Rio Rupununi, Essequibo und Surinam und dessen Nebenflüsse in Guayana, Surinam und Französisch-Guayana.
Pseudoplatystoma corruscans stammt aus dem Rio Paraná und Rio São Francisco in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay
Pseudoplatystoma reticulatum kommt in zentralamazonischen Gewässern Boliviens und Brasiliens vor, darüber hinaus im Rio Paraná in Paraguay, Argentinien und Uruguay
Die Welse leben in einem breiten Spektrum von Habitaten wie z.B. große Flüsse und Ströme, Seen, Kanäle, bis hin zu überschwemmtem Grasland und Wäldern. P. fasciatum sucht bevorzugt Flussbetten und überschwemmte Wälder auf und ähnelt in seiner Biologie stark P. tigrinum, wobei letzterer schattige Gewässerteile präferiert. P. tigrinum ist typisch für Flussmündungen aber auch Oberläufe von Flüssen oberhalb der ersten Stromschnellen bis zum Quellgebiet. Während sich die Jungfische überwiegend in Überschwemmungswäldern aufhalten, leben Adulte bevorzugt im Hauptstrom schnell fließender wie auch stehender Gewässerzonen.
Alle Pseudoplatystoma-Arten haben einen großen langgestreckten Körper mit gestreifter bzw. gefleckter Musterung. Das Muster ist artspezifisch. Sie erreichen Längen von 55 Zentimeter bis über 1,60 Meter. Ihr abgeflachter Kopf ist relativ groß und besitzt ein großes entenschnabelähnliches Maul. Augen und Zähne sind klein, die Unterkieferbarteln sehr lang, besonders bei Jungfischen. Nach der Gonadenreife wachsen die Weibchen sehr viel schneller als die kleinwüchsigeren Männchen.
Es gibt verschiedene Arten
P. fasciatum besitzt 10-11 vertikale Streifen, die breiter sind als bei anderen im Amazonas lebenden Pseudoplatystoma-Arten, er erreicht eine maximale Länge von 90 Zentimetern.
P. tigrinum hat eine schleifenförmige Bandzeichnungen, die von der Rückenseite ausgehen und sich auf die Flanken ausdehnen, große Exemplare werden bis 130 Zentimeter lang.
P. corruscans zeichnet sich durch große Flecken aus, die in sechs bis acht Reihen mit vier bis 13 vertikalen Streifen verläuft. Die größten Fische erreichten eine Länge von 114 Zentimetern
P. orinocoense besitzt vertikale Streifen, die länger sind als bei P. faciatum und P. punctifer, sie werden nur in etwa 49 Zentimeter lang.
P. punctifer besitzt gerade dunkle vertikale Streifen und fleckenartige Punkte auf der Lateralseite, sie werden bis 140 Zentimeter lang
P. metaense hat eine Reihe von Punkten, die sich unregelmäßig über seine dunklere Körperpartie verteilen, Brust- und Beckenflossen besitzen keine Pigmentierung, die Fische werden nur 53 Zentimeter groß.
P. magdaleniatum hat weite dunkle Streifen auf seinen Flanken, die Tiere erreichen eine Höchstlänge von 100 Zentimetern
P. reticulatum erhielt seinen Namen durch seine charakteristische Zeichnung, die wesentlich unregelmäßiger als bei P. fasciatum, P. orinocoense, und P. punctifer ausfällt, sie werden bis 60 Zentimeter lang.
Jungfische unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild sehr stark von adulten Tieren und ihre Zeichnung ändert sich im Laufe der Entwicklung. Erst später bilden die Fische ihre olivbraune Farbe aus.
Alle Pseudoplatystoma-Welse sind Wanderfische, wobei P. orinocense und P. tigrinum nur kurze Distanzen überwinden. Am Ende der Trockenzeit unternehmen sowohl die Welse als auch ihre Beutefische Wanderungen, die erst gegen Ende der Regenzeit enden. Das energieintensive Migrationsverhalten von P. corruscans ist stark abhängig vom Überschwemmungsgrad der Flüsse. Die höchste Reproduktionsaktivität wird zu Beginn des Regenfalls verzeichnet und damit auch die höchste Entwicklungsphase der Gonaden.
Ernährung
Pseudoplatystoma-Welse sind nachtaktive Raubfische, die überwiegend kleinere Fische wie zum Beispiel Neuwelt-Messerfische, Clichidae, Loricariidae oder Salmler jagen. Auch gehören Arten wie Prochilodus lineatus und Leporinus obtusidens zu ihrer bevorzugten Beute. Das Fressverhalten der Welse ist opportunistisch, da sie auch Krebse und andere Kleintiere verzehren.
Äußere Systematik
Der aus der Aquaristik bekannte Spatelwels (Silure spatule) ist ein Verwandter von Pseudoplatystoma
Hemisorubim ist die Schwestergattung von Pseudoplatystoma
Die Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Familie der Antennenwelse sind gut untersucht. Die Gattung steht innerhalb einer monophyletischen Gruppe aus Sorubim, Sorubimichthys, Hemisorubim und Zungaro, wobei die Gattung Hemisorubim die Schwestergattung von Pseudoplatystoma ist.
Pseudoplatystoma ist eine monophyletische Welsgattung. P. fasciatum war die erste Art, die von Carolus Linnaeus beschrieben wurde und damit Typusart der Gattung. 1829 folgte Platystoma corruscans, der später in Pseudoplatystoma corruscans umbenannt wurde, etwa zehn Jahre später folgte Platystoma tigrinum, heute Pseudoplatystoma tigrinum. Von P. fasciatum wurden 2007 die heutigen eigenständigen Arten P. punctifer, P. orinocoense, P. magdaleniatum und P. reticulatumals abgetrennt. P. tigrinum wurde auf die Population im Amazonasbecken beschränkt, während die Population im Orinoko als Art P. metaense beschrieben wurde.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Welse ist sehr groß, daher werden sie auf lokalen Märkten in fast ganz Südamerika angeboten und spielen eine große Rolle in der menschlichen Ernährung. P. fasciatum besitzt saftiges gelbliches Fleisch und ist fast grätenfrei, P. tigrinum ist die wichtigste Welsart für die Kiemennetze am Guaporé und Marmoré in Bolivien. Die große Beliebtheit hat vielerorts zu einer dramatischen Überfischung geführt, so dass einige Pseudoplatystoma-Arten in manchen Nebenflüssen des Amazonas, Orinoco und Magdalena bereits verschwunden sind. In der argentinischen Provinz Entre Rios bei Rosario werden noch jährlich 27.000 Tonnen Pseudoplatystoma ssp. gefangen, damit 70 bis 80 % des Gesamtfangs. Wildfänge von P. corruscans sind stark zurückgegangen, so dass man versucht die Welse in Teichanlagen und Aquakulturen zu domestizieren. Das Potential der Fische für die Teichhaltung ist noch nicht voll ausgeschöpft. Mit Hormonen wird das Ablaichen der Tiere induziert.
Junge Pseudoplatystoma-Welse sind beliebte Aquarienfische, und kommen unter der Bezeichnung Tiger-Spatelwels in den Handel. Die Haltung kleinerer Arten ist relativ unproblematisch, größere Exemplare können durch ihr Jagdverhalten Kleinfische stark dezimieren.

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Das größte Shoppingcenter Paraguays

Das größte Shoppingcenter Paraguays
San Lorenzo, die drittgrößte Stadt in Paraguay, baut kräftig Shoppingcenter. So Das neu errichtete Pinedo Shopping an der Avenida Mariscal López in San Lorenzo liegt. Für 20 Millionen US-Dollar errichtete man 54.000 m²  Fläche das größte Einkaufsparadies des Landes.
Es verfügt auch über ein Kino mit vier Sälen, wovon zwei mit 3D Technologie ausgestattet sind. Insgesamt gibt es in den Restaurants, Bars und Cafés Platz für über 1.000 Gäste. Ein interner Kindergarten mit 900 m² und ein Spielcenter mit 600 m² sind auch vorhanden. Sogar an Raucher hat man gedacht, sie können überall oben offene Raucherplätze aufsuchen und den Laster frönen.

Vor den neuen Pinedo Shopping

Vor den neuen Pinedo Shopping

Vor den neuen Pinedo Shoppingcenter

Vor den neuen Pinedo Shopping

Vor den neuen Pinedo Shopping

Vor den neuen Pinedo Shoppingcenter3jpg Vor den neuen Pinedo Shoppingcenter2
Erst am 10.5.2012 wurde mit 14 Millionen Dollar das San Lorenzo Shopping gebaut, an der Ruta 2.
Einen Wehrmutstropfen gibt es jedoch, auch im Pinedo Shopping, für das Essen und die Getränke bezahlt man viel mehr als im Landesinneren.

Mc Donalds leider auch hierIm neuen Pinedo Shoppingcenter6 Im neuen Pinedo Shoppingcente6 Im neuen Pinedo Shoppingcenter Im neuen Pinedo Shoppingcenter1 Im neuen Pinedo Shoppingcenter2 Im neuen Pinedo Shoppingcenter3jpg Im neuen Pinedo Shoppingcenter4 Im neuen Pinedo Shoppingcenter5
Auch in anderen Shopping-Center, wie dem Shopping de Sol legt man für Essen mehr Geld hin, so gibt es kein Essen nach Gewicht mehr, im Stocksupermarkt.

 

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Spanischer Magnat an Zerstörung des Waldes eines unkontaktierten Volkes beteiligt in Paraguay

SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG

Spanischer Magnat an Zerstörung des Waldes eines unkontaktierten Volkes beteiligt

Jacinto Rey González ist einer der reichsten Männer
Spaniens – und Geschäftsführer eines Viehzucht-
unternehmens, das in die illegale Zerstörung im
Gebiet der Ayoreo verwickelt ist. ©Anon

Einer der reichsten Männer Spaniens ist jüngsten Ermittlungen von Behörden in Paraguay zufolge in die illegale Zerstörung eines südamerikanischen Waldes verwickelt. Der Wald ist die Heimat der letzten unkontaktierten Indianer außerhalb Amazoniens.

Jacinto Rey González ist Geschäftsführer und Mehrheitsaktionär des spanischen Bau- und Immobiliengiganten Grupo San José, sowie Geschäftsführer des Tochterunternehmens Carlos Casado SA.

Carlos Casado SA wurde kürzlich von paraguayischen Forstbeamten auf frischer Tat bei der Zerstörung von Wald und der Errichtung von Gebäuden, Wasserbecken und Drahtzäunen in einem großen Waldgebiet ertappt, das ihnen im paraguayischen Chaco gehört.

Carlos Casados Arbeiter werden von Ermittlern der
Regierung befragt. © GAT/ Survival

Diese Vorarbeiten für die groß angelegte Abholzung der Region sind illegal, da das Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebenen Umweltgenehmigungen nicht erworben hat. Da bekannt ist, dass der Wald von unkontaktierten Ayoreo-Indianern bewohnt wird, würden dem Unternehmen die Genehmigungen wahrscheinlich verweigert werden.

Die Vorbereitungen für die großflächige Zerstörung dieses höchst sensiblen Gebietes hat lokale Experten empört. Gladys Casaccia und Jorge Vera von der Organisation GAT sagten: “Wir erleben Ethnozid in Aktion. Dieses Verbrechen ist eine menschliche Tragödie, eine Schande für Paraguay in den Augen der Welt – dies wird nur aufhören, wenn die Verantwortlichen festgenommen und verurteilt werden”. GAT setzt sich seit 1993 mit bereits kontaktierten Ayoreo für den Schutz ihres Gebietes ein.

Dieses Haus unkontaktierter Ayoreo wurde entdeckt,
als eine Straße durch ihr Land gepflügt wurde. Am
nächsten Tag kamen die Bulldozer zurück und
zerstörten das Haus. © Survival

Hinweise, dass Viehzüchter dieses Gebiet ins Visier genommen haben, gibt es bereits seit Monaten. Im Juni deckte Survival International einen Betrugsversuch an den Ayoreo auf. Viehzüchter hatten versucht die Zustimmung der Indianer zu einer Straße zu erschleichen, die ihr Land in der Mitte durchtrennt hätte. Die Straße wäre am nördlichen Rand von Carlos Casados Grundstück verlaufen.

Survival Internationals Direktor Stephen Corry sagte heute: “Es ist schockierend, dass eines von Spaniens größten Unternehmen in ein so skandalöses Verhalten involviert ist. Vielleicht dachten sie, weil dies in einem abgelegenen Teil Südamerikas passiert, würde niemand etwas davon mitbekommen. Aber wenn sie damit fortfahren, werden sie unmittelbar für die Zerstörung des Ayoreo-Landes verantwortlich sein – mit schamloser Ignoranz für Paraguays und internationale Gesetze.”

Hinweise an die Redaktion:

Die meisten Ayoreo wurden bereits kontaktiert, aber einige leben noch unkontaktiert in den Wäldern West-Paraguays. Stetig ansteigende, meistens illegale Zerstörung des Waldes in der Region sorgt dafür, dass sie ständig auf der Flucht sind.

Grupo San José war für die kürzliche Erweiterung des Prado-Museums in Madrid, Teil der Hochgeschwindigkeitsverbindung Madrid-Valencia, und viele andere Projekte verantwortlich.

Lesen Sie diese Meldung online: http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8580


Für mehr Informationen und Bildmaterial, oder für die Verwendung des angehängten Bildes, kontaktieren Sie bitte:
Linda Poppe
Tel.: (+49) (0)30 72 29 31 08
E-Mail: presse@survivalinternational.de

Survival Deutschland
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

oder Alice Bayer (in London):
Tel.: (+44) (0) 20 7687 8710
E-Mail: presse@survivalinternational.de

Survival International setzt sich weltweit für die Rechte indigener Völker ein und pflegt Kontakte zu Hunderten indigenen Gemeinden und Organisationen. Survival ist Träger des Alternativen Nobelpreises.

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Lebenshaltungskosten in Paraguay, oder wieviel Geld brauche ich mindestens zum Leben in Paraguay

Lebenshaltungskosten in Paraguay, oder wieviel Geld brauche ich mindestens zum Leben in Paraguay

Das ist eine schwierige Frage die mir schon oft gestellt wurde, auch in Foren die 500 Euro-Frage.
Leider helfen manche Homepageseiten nicht weiter, weil die Zahlen uralt sind und nicht aktualisiert wurden.
Jetzt habe ich auch mal eine Tabelle mit aktuellen Preisen erstellt, günstige Supermarktpreise in normalen Mengen, was Tomaten bei Mindestabnahme einer großen Kiste in der Früchtegroßhandlung kosten, dürfte niemand interessieren. Gemüse und Obst haben starke jahreszeitliche Schwankungen. Alle Preise sind in meiner Umgebung gesammelt, deshalb gibt es an anderen Orten in Paraguay Abweichungen.
Zement hat sehr große Abweichungen der Preis kann sich wöchentlich ändern. Mietpreise steigen oft 30% jährlich, ohne das man etwas machen kann. Ein extremes Beispiel von Preissteigerung ist der Flughafen, vor einen Jahr durfte ich für 2000 hereinfahren, kurz danach waren 3000 fällig, seit kurzen sind es 5000.
Der Wechselkurs schwankt ständig, mit der Tendenz nach unten. Das kann auf Dauer auch ohne Reserven gefährlich werden. Früher bekam ich schon 7000 für einen Euro, heute nur noch 5350 Guranie.
Vor einer Woche habe ich ein Haus nicht weit weg von mir zum Vermieten gesehen.
Der Vermietpreis aus der Tabelle bezieht sich auf diesen Neubau, nach wenigen Tagen war er vermietet. Die Familie die gemietet hat, kenne ich, so kann ich Fotos von dem Haus einstellen.

Neues Haus in Paraguay zum Vermieten

Neues Haus in Paraguay zum Vermieten

Es hat 3 Zimmer, natürlich ohne Klimaanlage oder Ventilator, lediglich ein Leerrohr für Kabel ist vorgesehen. Die Zimmer sind über einen Vorraum erreichbar, in diesen steht ein Spülbecken, mit kaltem Wasser. In den anderen Zimmern mit Ausnahme des Badezimmer, ist weder ein Wasseranschluß noch ein Wasserablauf vorhanden.

Ein Spülbecken im Vorraum

Ein Spülbecken im Vorraum

Ein Spülbecken im Vorraum

Ein Spülbecken im Vorraum

Einfache Tür und einfaches Fenster

Einfache Tür und einfaches Fenster

Spülkasten in Paraguay

Spülkasten in Paraguay

Standartdecke in Paraguay

Standartdecke in Paraguay

Standartdusche in Paraguay, ein Durchlauferhitzer

Standartdusche in Paraguay, ein Durchlauferhitzer

Zimmer in Paraguay

Zimmer in Paraguay

Die Zimmer sind für Paraguay sehr groß ca. 3,5* 3,5 Meter.

Vorraum in Paraguay

Vorraum in Paraguay

Ein Blick auf ein Nachbargrundstück zeigt ein Haus dessen Bau schon vor Jahren eingestellt wurde.

Ein Blick auf das Nachbargrundstück in Paraguay

Ein Blick auf das Nachbargrundstück in Paraguay

Andere Nachbarn in Paraguay

Andere Nachbarn in Paraguay

Lebenshaltungskosten in Paraguay

Das ist eine Exceltabelle zum runterladen, man kann ruhig mal einen andern Wechselkurs eingeben, oder die Taten auf seinen persönlichen Konsum umstellen.

 

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Leben wie Robinson Crusoe in Paraguay

Leben wie Robinson Crusoe in Paraguay
Robinson Crusoe lebte einsam, abgeschnitten von der Zivilisation und auf sich als Selbstversorger angewiesen.
Er lebte zwar auf einer Insel, welche es in Paraguay nicht gibt, aber viele möchten auch abgeschnitten von der Zivilisation, als Selbstversorger leben.
Ohne Stromanschluß und auch ohne Wasseranschluß, und ganz auf sich selbst angewiesen.
Ich erklärte den Abenteurern gleich, in der Nähe der Hauptstadt Asuncion ist es unmöglich ein großes Grundstück für ein paar Tausend Euro zu erwerben.
So suchten sie weit weg und wurden nach einigen Monaten fündig, für 8,5 Hektar ca. 12000 Euro.
Wenn nur so 16000Euro zur Verfügung stehen, bleibt da kein Geld für Stromleitungen oder ein schönes Haus.

Badeweiher in Trosche, Paraguay

Badeweiher in Trosche

So ein Jahr später habe ich die zwei mal mit anderen Gästen von mir besucht. Dabei machte ich auch einige Fotos.

Fussmarsch in Paraguay

Fussmarsch in Paraguay

Holzhütte von Deutschen in Paraguay

Holzhütte von Deutschen in Paraguay

Ein Brunnen wird gegraben, in Paraguay

Ein Brunnen wird gegraben

Gepflanztes Feld in Paraguay

Gepflanztes Feld

Hasenzucht in Paraguay

Hasenzucht in Paraguay

Manicopflanzen in Paraguay

Manicopflanzen

Schweinezucht in Paraguay

Schweinezucht in Paraguay

Ziege in Paraguay

Ziege in Paraguay

Wäsche auf der Leine in Paraguay

Wäsche auf der Leine in Paraguay

Käfighaltung in Paraguay

Käfighaltung in Paraguay

Landschaft in Trotsche, Paraguay

Landschaft in Trotsche, Paraguay

Landschaft in Trotsche1 Paraguay

Landschaft in Trotsche1 Paraguay

Landschaft in Trotsche2 Paraguay

Landschaft in Trotsche2 Paraguay

Landschaft in Trotsche3 Paraguay

Landschaft in Trotsche3 Paraguay

Landschaft in Trotsche4 ParaguayDie Selbstversorger bekamen von Verwanden, in Deutschland ,noch ein kleines Darlehen. Jetzt sind sie auf den Rückweg nach Deutschland, dort wollen sie einige Tausend Euro ansparen und nach 1 bis 2 Jahren, nach Paraguay zurückkommen.

Meine Gäste hatten andere Vorstellungen von einem Leben in Paraguay und wollten nicht als Selbstversorger leben. So schauten wir noch ein paar Häuser an, die zum Verkauf standen. Eines war 2 Tage später verkauft.

Haus in Trosche zuverkaufen

Haus in Trosche zuverkaufen

Hausbesichtigung

Hausbesichtigung

Haus mit Palme

Haus mit Palme

Weitere Hausbesichtigung

Weitere Hausbesichtigung

Weitere Hausbesichtigung1

 

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Im Nobelbezirk Camelitas, in der paraguayischen Hauptstadt

Im Nobelbezirk Camelitas, in der paraguayischen Hauptstadt

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay

Ich bin ja oft in Paraguay mit meinen Gästen unterwegs, je nach Kundenwunsch kann man schäbige Viertel oder auch schöne Viertel besuchen.
Für mich ist Carmelitas in Asuncion ein Topbezirk in Paraguay. Sauber und geschmackvoll, allerdings nicht billig und Parkplätze sind oft Mangelware. Hier ist erst nach 22 Uhr was los.

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay1

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay, nach der Parkplatz suche1

Der Besuch war leider nicht allzu lange, da mein Gast beim rückwärts laufen stürzte und deshalb starke Schmerzen hatte.

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay

Im Nobelviertel Carmelitas

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay

An der Strasse

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay

Kaum da schon kommt Regen auf

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay5

Beim Bier erholt sich mein Gast

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay6

Sitzplätze im Lokal und im geschützen Freien für die Raucher

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay9

Ruhe kehrt ein,nach Regenbeginn

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay10Im Nobelviertel Carmelitas

Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay11Im Nobelviertel Carmelitas, der Hauptstadt Asuncion von Paraguay8

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Heute schreibe ich mal nichts über das Leben in Paraguay

Heute schreibe ich mal nichts über das Leben in Paraguay, es gibt ein großes Problem in der EU, welches in den Massenmedien nicht vorkommt.
Der deutsche Michel, kommt müde von der Arbeit nach Hause und will vor den Fernseher nur noch ein Bierchen trinken und sich nicht mit Problemen beschäftigen.
Das kann zum Ende der Demokratie führen. Deshalb bitte ich Sie, nehmen sie sich ein paar Minuten Zeit.

Die dunkle Seite des ESM
Der ESM ist ein permanentes Rettungsinstrument, das die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und den Europäischen Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM) ablösen soll, sobald ihn die Mitgliedsstaaten, die 90 Prozent des zugesagten Kapitals beisteuern, ratifiziert haben. Damit wird im Juli 2012 gerechnet.
Heute ist die Vergabe von Geld und Kredit zum privaten Vorrecht von Räuberbanken geworden, die dieses Recht ausnutzen, um ganze Volkswirtschaften auszupressen. Dieses Recht muß wieder in die Hände souveräner Regierungen gelegt werden. Kredit sollte ein öffentliches Instrument sein, das zum Wohle des Volks vergeben und verwaltet wird.

Ein YouTube-Video, vermittelt erhellende Einsichten in den ESM. Es soll deshalb hier ausführlich zitiert werden. Dort heißt es:

»Die EU plant einen neuen Vertrag, den so genannten Europäischen Stabilitätsmechanismus oder ESM: einen Schuldenvertrag… ›Das Grundkapital beträgt 700 Milliarden Euro‹. Frage: Warum 700 Milliarden? [Mögliche Antwort: Man imitiert einfach nur die 700 Milliarden Dollar, die der US-Kongress 2008 bewilligt hat]…

[Artikel 9]: ›… Die ESM-Mitglieder sagen hiermit bedingungslos und unwiderruflich zu, bei Anforderung jeglichem … durch den Geschäftsführenden Direktor an sie gerichteten Kapitalabruf binnen 7 (sieben) Tagen nach Erhalt dieser Aufforderung nachzukommen.‹ … Frage: Wenn der ESM Geld braucht, haben wir sieben Tage, um zu zahlen… Aber was heißt ›bedingungslos und unwiderruflich‹? Was ist, wenn ein neues Parlament gewählt wird, das dem ESM vielleicht kein Geld mehr transferieren will?

[Artikel 10]: ›Der Gouverneursrat kann Änderungen des Grundkapitals beschließen und Artikel 8 … entsprechend ändern.‹ Frage: …die 700 Milliarden sind also nur der Anfang? Der ESM kann also jederzeit und in jeder Höhe Nachforderungen stellen? Und wir wären dann (s. Artikel 9) ›bedingungslos und unwiderruflich‹ verpflichtet, zu zahlen?

[Artikel 27, Ziffer 2-3]: ›Der ESM, sein Eigentum, seine Finanzmittel und Vermögenswerte genießen unabhängig von ihrem Standort und Besitzer umfassende gerichtliche Immunität…‹ Frage: Der ESM kann also Prozesse anstrengen, gegen die wir uns vor Gericht nicht wehren könnten?

[Ziffer 4]: ›Das Eigentum, die Finanzmittel und Vermögenswerte des ESM sind unabhängig davon, wo und in wessen Besitz sie sich befinden, von Zugriff durch Durchsuchung, Beschlagnahme, Einziehung, Enteignung und jede andere Form der Inbesitznahme, Wegnahme oder Zwangsvollstreckung durch Regierungshandeln oder auf dem Gerichts-, Verwaltungs- oder Gesetzeswege befreit.‹ Frage: Heißt das, daß weder unsere Regierungen noch unsere Gesetzgeber noch irgendeines unserer Gesetze gegen den ESM etwas ausrichten können? Das ist wirklich ein ganz schön mächtiger Vertrag!

[Artikel 30]: ›Die Gouverneursratsmitglieder, Direktoren und Stellvertreter und das Personal genießen Immunität von der Gerichtsbarkeit hinsichtlich ihrer … Handlungen und Unverletzlichkeit ihrer amtlichen Schriftstücke… ‹ Frage: Alle, die den ESM vertreten, sind also aus dem Schneider? Sie können nicht zur Rechenschaft gezogen werden? … Der Vertrag etabliert eine neue zwischenstaatliche Organisation, der wir innerhalb von sieben Tagen Vermögenswerte in unbegrenzter Höhe übertragen müssen, wenn es verlangt wird, eine Organisation, die uns belangen kann, selbst aber immun vor einer Strafverfolgung ist und deren Führung ebenfalls Immunität genießt? Es gibt keine unabhängige Aufsicht und geltendes Recht kommt nicht zur Anwendung? Regierungen können nichts dagegen unternehmen? Eine einzige, nicht gewählte zwischenstaatliche Organisation hat den Haushalt der europäischen Staaten in der Hand? Sieht so Europas Zukunft aus? Ist das die neue EU – ein Europa ohne souveräne Demokratien?«

Anmerkung:Kein Privatmann würde je einen Vertrag unterschreiben, bei dem er verpflichtet würde, in alle Ewigkeit, jede Betragshöhe einfach zu überweisen und niemals das Recht hätte, da wieder rauszukommen. Sofern unser Herr Schäuble, bzw. das Parlament das unterzeichen würde, erfüllte das m. E. den Straftatbestand der Veruntreuung und Verstoßes gegen das GG, Art. 30 Abs. 2 und 3. In manchen Ländern heißt das Hochverrat -bei uns früher auch- und wird dort mit dem Tode bestraft.

Die EZB
»Am 21. Dezember hat die EZB europäischen Banken 489 Milliarden Euro ›geliehen‹, und zwar zu einem extrem günstigen Zinssatz von einem Prozent bei einer Laufzeit von drei Jahren. Die EZB hat kein Geld, das sie verleihen könnte. Es ist also wieder einmal Quantitative Lockerung.
Das Geld wurde praktisch umgehend von insgesamt 523 Banken verschlungen. Es ist völliger Wahnsinn. Die EZB hofft, daß die Banken etwas Sinnvolles damit anfangen – beispielsweise den Griechen Geld zu leihen, die zurzeit an den Anleihenmärkten 18 Prozent Zinsen bezahlen, um überhaupt an Geld zu kommen. Aber es werden absolut keine Bedingungen geknüpft. Wenn die Banken also entscheiden, mit dem Geld Boni zu zahlen, so ist das in Ordnung. Sie könnten auch das gesamte Geld in Steuerparadiese verschieben.«

Bei 18 Prozent Zinsen verdoppeln sich die Schulden in nur vier Jahren. Diese drückende Zinslast, nicht die Schulden selbst, schnürt Griechenland und anderen verschuldeten Ländern die Luft ab.
Man könnte auch:
»Warum verleiht man das Geld nicht direkt an die Regierung von Griechenland? Oder an die von Portugal, die sich gegenwärtig Geld zu 11,9 Prozent Zinsen leihen muß. Oder an Ungarn, das 8,53 Prozent Zinsen zahlen muß, oder an Irland, das 8,51 Prozent zahlt? Oder die Regierung von Italien, die 7,06 Prozent bezahlen muß?«

Der Standardeinwand gegen diese Alternative lautet, Artikel 123 des Lissabonvertrags mache es der EZB unmöglich, Kredite an Regierungen zu vergeben. Man kann auch argumentieren:
»So, wie ich es verstehe, soll mit Artikel 123 verhindert werden, daß gewählte Regierungen Zentralbanken mißbrauchen, indem sie ihnen vorschreiben, neues Geld zu drucken, um die überbordenden Ausgaben zu zahlen. Deshalb müsse die EZB, so sagt man uns, von den Regierungen unabhängig sein. Na gut. Aber das, was wir jetzt haben, ist eine Million Mal schlimmer. Die EZB ist jetzt vollkommen in der Hand des Bankensektors. ›Wir wollen eine halbe Billion wirklich billiges Geld‹, sagen sie. Okay, kein Problem. Dafür ist Mario zuständig. Niemand muß gefragt werden. Wenn die EZB eine öffentliche Erklärung abgibt, ist das Geld schon längst verschwunden.«

Stünde die EZB zumindest unter der Aufsicht gewählter Regierungen, so hätten wir durch unsere Stimme bei der Wahl der Regierung einen gewissen Einfluß auf ihre Politik. Aber die, die dieses Machtinstrument jetzt in der Hand haben, unterliegen keinerlei Aufsicht.

Finanztechnokraten haben das Schiff Europa gekapert. Die Demokratie ist ausgehebelt. Und alles unter dem Vorwand, die Zentralbank vor »Mißbrauch« durch die Regierungen zu schützen. Aber das Volk ist die Regierung – oder sollte es zumindest sein. Eine demokratisch gewählte Regierung repräsentiert das Volk. Die Europäer sind hintergangen worden, sie haben ihre so lange hochgehaltene Demokratie einer Räuberbande von Finanzpiraten geopfert. Die übrige Welt ist nicht weit hinterher.

Anstatt den drakonischen ESM-Vertrag zu ratifizieren, wären die Europäer besser beraten, Artikel 123 des Lissabonvertrags zu revidieren.
Dann könnte die EZB Kredite direkt an die Regierungen ihrer Mitgliedsländer vergeben. Oder die Regierungen der Euro-Zone könnten ihre wirtschaftliche Souveränität dadurch wiederherstellen, daß sie ihre Zentralbanken wieder aktivierten, die dann praktisch zinsfreie Kredite zum Wohle des eigenen Landes zur Verfügung stellten. Diese Idee ist nicht neu, sie wird seit langem erfolgreich angewendet, beispielsweise in Australien von der Commonwealth Bank of Australia oder in Kanada von der Bank of Canada.

Wenn sie mir Recht geben, verteilen Sie meine Nachricht, per Email und sozialen Netzwerken.
Wer mehr tun will kann den Text noch in eine andere Sprache übersetzen. Und Politiker anschreiben.

http://bewegung.taz.de/aktionen/verfassungsbeschwerde-esm/beschreibung

Petition: Finanzpolitik – Keine Ratifizierung des ESM-Vertrages und des Fiskalpaktes vom 27.04.2012

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D24314

Bitte zeichnen.

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