Drei Jahre Lugo sind genug

Drei Jahre Lugo sind genug
Nachdem drei Jahre unter Fernando Lugo vergangen sind, bezeichnet der Politologe Gonzalo Quintana den Präsidenten Paraguays, als führungslos gepaart mit Halbwissen.
„Lugo ist ein Mensch der keine Konditionen bietet, um ein Land zu regieren und viel mehr noch um Reformen und Wechselstimmung anzuführen. Dieses Land benötigt tiefe, einschneidende Änderungen und dies geht nur mit einem unverwechselbaren Führungsstil und mit vertrauenswürdigen Menschen an seiner Seite“, sagte der politische Analyst Gonzalo Quintana.
Er selbst verglich Lugo ironisch mit der Filmfigur „Forrest Gump“: “Eine Person der alle folgen aber nicht wissen wohin, geschweige denn woher er kam“.
Er fügt hinzu, dass nach drei Jahren Regierung es mehr Personen gibt, die ihre persönlichen Vorteile suchen als die Anzahl der Leute die tatsächlichen einen Wechsel einleiten wollen.
Gonzalo Quintana erinnert sich an die gemachten Versprechen des aktuellen Staatschefs, als er sein Amt antrat, als er versicherte dass die Besten und die Ehrlichsten regieren. Jedoch hat die Praxis aufgezeigt, dass die, die ihre Arbeit gut tun, entlassen werden und alle die fragwürdig den Tag passieren lassen im Amt gehalten werden.
Laut Quintana, ist das Verhalten von Lugo schon darauf basierend, dass die Regierung zurück an die Colorados geht, eine Partei die zumindest besser organisiert ist.
Die Bevölkerung wird sich aber nicht gegen den Misstand aufregen, oder auflehnen. Die Bevölkerung ist naiv und wie immer: „Sie rennt einer Illusion nach sie von einer Enttäuschung verfolgt wird. Dies ist der Punkt der geändert werden müsste, der Glauben der Wähler, ein Änderungsprozess geht niemals so schnell wie von einem Politiker versprochen“, spezifiziert er.
Schlussendlich nimmt Quintana auch die 14,5% Wirtschaftswachstum aus Lugos Hände und erklärt, dass dies nichts mit der Regierung Lugos zu tun hat denn er hat eigentlich nicht dafür getan – im Gegenteil er hat die Landwirtschaft eher gebremst statt gefördert.

Ohne Werte, ohne Interesse
„Es gibt ein Problem mit den Werten für die Bevölkerung. Mit viel Kraft erreicht man normalerweise etwas. In der Regierung Lugos ist dem nicht so, wer viel macht, fliegt raus. Wer sich systematisch vor der Arbeit drückt, wer seine Familie und Freunde mit Regierungseigentum bevorteilt wird belohnt. Damit fragt sich der Bürger wer nun Kasteit wird, der Bürger oder der Kriminelle“, sagte der Analyst.
Quintana sagte auch, dass man klar erkennen kann das Lugo kein Interesse mehr daran habe das Land zu regieren. „Lugo sagte schon 2010, das er kein Präsident mehr sein möchte. Nachdem er einige gesundheitliche Probleme gelöst hatte antwortete er der Presse, das seine Gesundheit das wichtigste ist was bedeutet dass ihn das Land einen feuchten Kehricht interessiert“, unterstrich er.

Lugo gab eine Mindestlohnerhöhung von 10% bekannt im April 2011
Lugo gab bekannt, dass der Mindestlohn um 10% auf 1.658.232 Guaranies steigt.
„Heute sind wir soweit den Mindestlohn zu erhöhen, es ist nicht fair aber alles was geht im Moment. Wir können nicht mehr anbieten, weil keine Mittel dafür vorhanden sind.
Mit dieser Bekanntgabe hielt er sich an die Empfehlung seines regierungseignen Ökonomen Teams.
Die Gewerkschaften hatten vorab schon ausgesagt eine Erhöhung von 10% nicht zu akzeptieren. Sie wollen nun statt anfangs geforderten 32% nur noch 18%. Doch unter diesen Bedingungen sehen sie sich gezwungen einen Generalstreik am kommenden 3. Juni durchzuführen.
Die letzte Mindestlohnerhöhung fand im Juli 2010 statt und betrug 7%.
Ebenfalls sagte der Präsident, dass es einen Extra Tarif, für sozialschwache Personen geben wird, die dann Wasser und Strom zu vergünstigten Preisen bekommen.
( Abc )

Präsident Paraguay
Fernando Lugo

Noch ein Kommentar dazu von mir:
Mehr als zehn Jahre lang war Paraguays heutiger Präsident katholischer Bischof. Mit dem Zölibat aber nahm er es nicht so genau: Er zeugte in dieser Kinder.
Aber nicht nur seine Moralischen Verfehlungen machen den Politiker weltweit zum Gespött, nicht nur in Paraguay. Im August 2010 wurde bei Lugo Non-Hodgkin-Lymphom (Krebs) im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Eine Chemotherapie wurde in Brasilien durchgeführt.
Lugo arbeitete in jungen Jahren als Volksschullehrer. Nach einem Studium der Theologie an der Universidad Católica in Asunción wurde er 1977 zum Priester geweiht. Als Missionar ging er kurz darauf für fünf Jahre nach Ecuador, wo er als Landpfarrer und Lehrer in Guaranda wirkte. Nach Paraguay zurückgekehrt, verwies ihn 1983 die Stroessner-Diktatur des Landes; bis zu seiner Rückkehr 1987 lebte er fortan im Exil in Rom und studierte dort Soziologie an der Universität Gregoriana. 1994 wurde er Bischof von San Pedro, der ärmsten und konfliktreichsten Region Paraguays.

Ein Gedanke zu „Drei Jahre Lugo sind genug

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